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Schweigen hilft nur Tätern.
Ihr Krankenhaus hilft Ihnen
nach sexualisierter Gewalt
und sichert vertraulich Spuren.
Fragen zum Angebot
Hier finden Sie die wichtigsten Fragen und Antworten zur vertraulichen Spurensicherung (VSS) kompakt und verständlich zusammengefasst.
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Sich Hilfe zu holen, kann den Leidensdruck mindern und
Betroffenen wie auch Angehörigen neue Kraft geben.
Die Koordinierungsstelle der VSS
Hier erfahren Sie, wie das Angebot organisiert wird und können Kontakt mit uns aufnehmen.
Eine vertrauliche Spurensicherung (VSS) ermöglicht Betroffenen von sexualisierter Gewalt, möglichst gerichtsfeste Beweise wie Abstriche, Verletzungsdokumentationen und Kleidung sichern zu lassen, ohne sofort die Polizei einzubeziehen. So wird Zeit gewonnen, um sorgfältig zu prüfen, welche nächsten Schritte am besten passen. Die Untersuchung ist vertraulich und anzeigeunabhängig, jedoch nicht anonym. Die Versichertendaten werden ausschließlich zur eindeutigen Zuordnung bei einer möglichen späteren Anzeige erfasst. Bis dahin gilt die ärztliche Schweigepflicht – alle Daten bleiben geschützt und verschlüsselt.
Getragene Kleidung oder andere Spurenträger (z. B. Bettwäsche) sollten möglichst in Papiertüten mitgebracht werden, damit sie trocknen können.
Bei der Erstuntersuchung werden Befunde sorgfältig dokumentiert, mögliche Verletzungen versorgt und bei Bedarf weitere Untersuchungen eingeleitet. Eine Begleitung durch eine Vertrauensperson ist jederzeit möglich. Wichtig: Die betroffene Person entscheidet selbst, welche Schritte erfolgen – und kann jederzeit abbrechen.
Das Angebot richtet sich an alle Betroffenen von sexualisierter Gewalt – unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Religion oder sexueller Identität. Etwaige gesicherte Spuren sind gerichtlich verwertbar. Ob eine Anzeige erstattet wird, bleibt der betroffenen Person überlassen.
Nach sexualisierter Gewalt mögliche Spuren gerichtsfest sichern lassen: vertraulich, rund um die Uhr, ohne Polizei
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